
* D.Diggler (Raummusik/Resopal/Frankfurt)
* V. Corbin (Sub Culture Stuttgart)
* Thorsten Leucht (Sub Culture Freiburg/Drifter´s Club)
Ei der Daus, ehe man sich verguckt, biegt man schon wieder auf die Sommerpausen-Zielgerade ein. Aber vielleicht auch keine schlechte Idee, so ein kleiner Break, denn immerhin pressen wir ohne Rücksicht auf Verluste, seit Januar jeden Monat die harten Partys. Aber wenn man Partys macht, muss man eben auch Partymachen, gell. Deswegen haben wir once again auch im Juni etwas Larges auf der Pfanne, nämlich einen echten Hanauer Bub, der schon alles gesehen hat.
Denn D. Diggler ist ein absoluter Frühstarter. Ob Andreas Mügge eine Frühgeburt war, ist nicht überliefert. Als musikalisches Frühchen darf man ihn aber guten Gewissens bezeichnen. Denn welcher Dreijährige sitzt schon vor dem Schlagzeug? Welcher 10jährige rockt mit der Jazzband seines Vaters? Mügge traf frühzeitig die richtigen Entscheidungen im Leben. Während sich seine Klassenkameraden in der Dorfkneipe den ersten Vollrausch holten, feierte er wie im Rausch auf den ersten Maydays in Berlin Weissensee.
Da kam natürlich schnell eins ums andere. Auflegen, Geräte kaufen, DJ-Contests gewinnen, Events unter Autobrücken planen, produzieren, Sven Väth kennenlernen, bei Cocoon in der Agentur sein etc, also eben das, was so ziemlich jeder urbaneske Jugendliche gern machen würde. Bloß D.Diggler - den Namen hat sich der Fuchs doch tatsächlich aus dem grandiosen Streifen „Boogie Nights“ gerippt - hat all seine Träume verwirklicht.
Gleich sein Debüt „Boogie Monster“ zählt heute zu einem Tech-House-Classic. Und so gings grad weiter. Bis zum heutigen Tag hat D.Diggler neben vier Alben unzählige Maxis und Remixe auf Labels wie Planet Vision, Raummusik, Resopal oder Force Inc. veröffentlicht. Bei so einem umfangreichen Werk ist eine im Herbst erscheinende Retrospektive, 10 Jahre nach der Erstveröffentlichung, mehr als angebracht.
Außerdem heute mit dabei von unserer Freiburger „Außenstelle“ Thorsten Leucht, das gute elektronische Gewissen aus dem Dreiländereck. Mit geschmackvollen „House not House“ wird er diesen Abend, der ganz im Zeichen der dicken und warmen Grooves steht, einläuten, denn wir legen unsere DJ-Hände ins Feuer, dass der Leucht immer genau die richtigen Platten aus dem Case zieht. Adlerauge Corbin steht ebenfalls auf die passende Coveroptik und beendet furios wie volltrunken dieses Tonsport-Ereignis.
Aktuelle Releases: D. Diggler “Em.Pulse” (Resopal); V.A. „Sub Culture – Electronic Clubtunes Vol.2, mixed by Corbin & RAM“ (ZYX)
www.digglermusic.com
www.myspace.com/ddigglermusic
www.cinecolibri.de
www.myspace.com/subculturemagazine
www.myspace.com/vladimircorbin













