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April 2010 @ Romy S., Stuttgart


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#1 benztownpatze

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Posted 30.März.2010 - 10:19

Sehr geehrte Damen & Herren,

Man muss es einfach mal wieder sagen: Unsere Gäste sind die besten, denn die haben einfach Bock. Da gibt es nicht wie in anderen Läden erst mal lange Fressen, wenn eine halbe Stunde nach Cluberöffnung noch keine 500 Leute in der Bude sind (wie soll das auch gehen?), nein, unsere Gäste kommen rein, holen sich einen Trink, tackern dann aber sofort gleich los und reservieren sich die besten Platze auf der Tanzfläche und den Stangen.

Der blanke Viervierteltakt reicht ihnen aus um gut draufzukommen, sich warm zu machen und gar schon sportive Manöver zu verrichten. Sie wissen, hier geht heute was, denn die Romy hat uns noch nie enttäuscht. Und im April wird sie das mit Acts wie Moonbootica, Noze, Barem, Roman Flügel, Ata, Matthias Tanzmann, Johannes Heil oder Kabale und Liebe ganz sicherlich auch nicht tun.

Fr. 02.04. Kabale & Liebe
Sa. 03.04. Patze Geburtstag - Barem

Fr. 09.04. Gaiser
Sa. 10.04. Mathias Tanzmann

Fr. 16.04. Johannes Heil
Sa. 17.04. Roman Flügel & Ata

Fr. 23.04. Alex Niggemann & Superlounge
Sa. 24.04. Noze

Fr. 30.04. Moonbootica

---> http://www.romy-s.de

#2 benztownpatze

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Posted 12.April.2010 - 09:03

Freitag, 16. April 2010
Endstation
Johannes Heil – live (Metatron / Cocoon / Shit Happens / Klang)
Ingo Boss (Cocoon / Frankfurt)
E-Punk (Endstation / Benztown Artists / Stuttgart)
Romy S., Stuttgart, Beginn: 23:00 Uhr

Die Endstation ist längst ein Anker im Romy S. Monatsprogramm. Schmackhaft aber ohne Geschmacksverstärker, kein Fake, sondern 100% pure Electronic-Music, voller Leidenschaft sorgfältig ausgewählt und gewissenhaft zusammengemixt. Dafür bürgern der Endstationer E-Punk.

Der ehemalige Leipziger E-Punk, seit mehreren Jahren in Stuttgart aktiv, ist eine Marke für sich und ein immer seltener auftretender Typ zu gleich. DJs, die aus Faszination, Leidenschaft aber auch aus Respekt vor der Musik zum DJ wurden, anstatt die bloße Inszenierung hinter den Turntables als Held der Nacht.

„Alter Mann“ ganz groß: Mit gerade mal 20 hat Johannes Heil 1998 sein wahnsinniges Debütalbum „Reality To Midi“ veröffentlicht, dass in seiner unfassbaren Kompaktheit und dank Hitsingles wie dem verrückt surrenden „Paranoid Dancer“ stante pede zum „German Techno Classic“ avancierte und Johannes Heil in die erste Riege deutscher Produzenten schoss.

Dass er keine Eintagsfliege ist, sondern eher eine Art „Mozart des Technos“ hat Heil die Jahre darauf mit ausgeklügelten wie opulenten Alben bewiesen, die sich mal mehr ausufernden Klangwelten („Future Primitive“) widmeten und dann wieder grundlegenden Clubprinzipien („Heilstyle“). Auch dank erfolgreichen Auftragsarbeiten für Sven Väth und daraus resultierenden Hitsingles wie „Dein Schweiß“ ist Johannes Heil sicherlich einer der vielseitigsten deutschen Produzenten.

Dass Johannes Heil im Laufe seiner Karriere mit der Zeit geht und sogar den nachkommenden Generation an Producern immer noch locker die Hosen auszieht, zeigt er auf seinem letzten Werk „Freaks R US“, dass er nicht mehr auf seinem Stammlabel Kanzleramt veröffentlichte, sondern bei der Offenbacher Institution Klang erschien. „Freaks R US“ war ein knackig-rotziges Tech-House-Werk zu Hochzeiten des Minimal-Technos, mit der wohl auch mit einem Augenzwinkern sagen wollte, seht ihr jungen Seucher, der Heil kann das auch.

Dabei ist das Können im Umgang mit den Synthies ist auch Mr. Heil nicht angeboren, seine Karriere startet mit dem Djing in seinem 16 Lebensjahr. Er beginnt damals im Bad Nauheimer Technobistro "Kanzleramt", das damals Heiko Laux gehörte. Seit dieser Zeit ist Johannes Heil in die Kanzleramtgeschichte involviert, das später von Heiko Laux ausgerufen wird und Heil hierauf auch seine erste Platte „Die Offenbarung“ veröffentlicht. Der Rest ist Geschichte.

Für die Gegenwart hat Johannes Heil verschiedene Singles auf diversen Labels, darunter auch auf seinen drei eigenen namens JH, Metatron und dem ganz jungen Baby Shit Happens, und sogar sein achtes Studioalbums angekündigt. Mächtig viel Zeug also in der Pipe, dass er sicherlich auch aus den Romy-Rohren schon raushauen wird.

www.myspace.com/johannesheil

#3 benztownpatze

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Posted 12.April.2010 - 09:03

Samstag, 17. April 2010
Roman Flügel (Alter Ego / Klang / Playhouse / Frankfurt)
Ata (Robert Johnson / Playhouse / Frankfurt)
Alexander Maier (Mood Music / Buzzin Fly / Stuttgart)
Romy S., Stuttgart, Beginn: 23:00 Uhr

Ein österreichischer Sportbrause-Hersteller gibt seit Jahren an, Flügel verleihen zu können. Wir Raver-Mädchen und Buben trinken bekanntlich nicht wenig von dem Zeug und optimieren maßgeblich das Betriebsergebnis in Salzburg. Jede Nacht lehren wir die babbige Blubber in uns hinein, aber geflogen sind wir bislang noch nie. Betrug! Verarsche! Denn das einzige was Flügel verleiht ist Techno! Zumindest wortwörtlich dem heutigen Gast-DJ Numero Uno.

Denn Roman Flügel beherrscht das Genre nämlich mit einer federhaften Leichtigkeit und beherrscht spielerisch die ganze Techno-Partitur. Ob rotziger Breitwand-Techno, zauberhafter House oder gar ein Abstecher in ambiente Gefilde unter  dem Strich stehen ist letztendlich egal – denn können tut dieser Flügel alles.

Roman Flügel führt nicht nur mit seinen drei Partnern das überaus renommierte Label-Dreigestirn Playhouse, Klang und Ongakuk, das weltbekannte Acts wie Ricardo Villalobos, Isolée oder Losoul hervorgebracht hat, sondern gehört zu den umtriebigsten deutschen Techno-Produzenten und bedient dabei spielerisch alle Facetten der elektronischen Musik.

Flügel nannte sich schon Eight Miles High, Sensorama, Acid Jesus oder Soylent Green, aber das Projekt mit dem er weltberühmt wurde ist, so manches Kind weiß es, Alter Ego. Gemeinsam mit Partner Jörn Elling-Wuttke, ebenso einer seiner Label-Mitstreiter, setzt man hierbei konsequent auf Stadion-Techno, und hat im Jahre 2004 mit der Hymne „Rocker“ elektronischer Musik frisches Leben eingehaucht. Spätestens seitdem zählen Alter Ego zu den Live-Act-Dons und Alle-Buden-und-Festivals-auseinander-Nehmer des Landes.

Selbiges gilt auch für DJ Roman Flügel solo. Ob in Form seiner Heimspiele im Offenbacher Robert-Johnson, im Amnesia auf Ibiza oder dem Berliner Tollhaus Berghain/Panorama Bar: Statt in belang- und inhaltslosem Fahrstuhlgeklicker und -geklackere zu verschwinden, schlägt er sich lieber durch 20 Jahre „Rave“. Aktuelle Musik, die bleepiger House oder knarziger Techno sein kann, trifft auf futuristische Italo-Disco und Elektronik jedweder Provenienz. Kickt Arsch ohne Ende. Geht’s noch? Ich schwör bei meiner Mutter, Alta!

Im Gegensatz zu Roman hat sich Ata nie großartig als Produzent versucht, sondern als famoser DJ, der mit mehrstündigen Sets zum Publikum sprich, profiliert. Nebenbei ist er als Graphiker für die Artworks seiner Labels verantwortlich und bringt freshe T-Shirts in Umlauf. Ata machte aber schon immer alles und ist neben Vollblut-DJ und Labelowner vor allem Clubbesitzer des Robert Johnson in Offenbach.

Damit hat sich Ata vor 10 Jahren seinen heiligen Gral selbst gebaut. Im Zentrum steht eine majestätische Anlage, weiße Wände und Neonröhren bilden das Interieur. Jährlich landet man in den einschlägigen Leserpolls ganz oben und gilt als unangefochtene Clubinstitution auf deutschem Boden. Wie übrigens die Romy, die bei der letzten Groove-Umfrage auf Platz 10 landete!

---> http://www.myspace.com/therealalterego

#4 benztownpatze

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Posted 21.April.2010 - 15:49

Freitag, 23. April 2010
Alex Niggemann & Superlounge
(Supernature / 8bit/ blabla / Be Chosen / Düsseldorf)
Pascal Neron (Candydeluxe Rec. / Stuttgart)
Romy S., Stuttgart, Beginn: 23:00 Uhr

Frisches Blut braucht das Land! Junge Acts vor! It´s our Future, kitzelte schon 1994 der gute alte Tom Wax aus seinen Maschinchen. Die Zukunft von Techno-House kann man an diesem Abend im Romy S sehen – Alex Niggemann und seine Superlounge-Genossen stehen den deutschen House-Sound der Stunde.

Alex Niggemann, Jahrgang 1984, bemerkte früh dass ihm das hart erarbeitete langjährige Klavierspielen zu eintönig werden würde. Durch Mithilfe seines Bruders landete er schließlich mit 16 Jahren auf seiner ersten Techno Party. Da war es endgültig um den jungen Niggemann geschehen. Die ersten Turntables und Produktions-Equipment waren schnell angeschafft und Niggemann stieg ebenso schnell zum gefragten Local in Düsseldorf und Umgebung auf.

Nach seinem Abitur ging er 2005 nach Berlin um dort Audio Engineering zu studieren und seine selbst erarbeiteten Kenntnisse zur Produktion von Musik jeglicher Art zu verfeinern. Durch geknüpfte Kontakte folgten DJ-Auftritte in Berliner Clubs unter seinem richtigen Namen Alex Niggemann. Das erste Release ließ ebenfalls nicht lange warten und war seine Producer-Karriere war „from scratch“ ein kleiner Coup: Denn Niggemann debütierte als Remixer für Booka Shades Hit „Darko“.

Nach Beendigung des Studiums 2007 widmete sich Alex Niggemann voll und ganz seiner musikalischen Karriere – mit kontinuierlich steigendem Erfolg. Bis heute folgten im Alleingang, mit Buddy Marc Poppcke oder seinen Superlounge-Mitstreitern fette Releases auf Labels wie Ostwind, 8Bit, 2020Vision, Supernature, dem Imprint des britischen Duos Audiofly und nicht zu vergessen seine wahnsinnig deepen Tracks und Remixe für die Stuttgarter Labelfamilie Meerestief und Moon Pool.

Aktuell feiert Niggemann gemeinsam mit Superlounge und der Ep „Mama Said“ große Erfolge, worauf man den guten alten House-Sound der 90er mit neuen Elementen verquickt. Das Trio steckt gerade auch mitten in der Planung für ein neues Label. Hinter Superlounge verbergen sich die ebenfalls Düsseldorfer Oliver Fritsche und Alexander Bach. Die legen seit einigen Jahren zusammen auf und konnten sich mit Sets im berühmten Tribehouse, beim Heineken Thirst DJ-Contest oder auf Ibiza einen Namen machen. Mit Veröffentlichungen auf Be Chosen, Blabla oder Yeah:Ho konnten sie weiterhin das Interesse auf sich ziehen, wie z.B. eben mit besagter „Mama Said“ Ep.

Frisches Blut an diesem Abend auch aus Stuttgart: Der erst 20jährige Pascal Neron bezeichnet sich selbst als Vinylvirtuose, also ein junger DJ der nach alter Tradition arbeitet. Flexibilität an den Turntables gepaart mit seinem Charme ist sein Geheimrezept, das in dieser Nacht auch im Romy funktionieren wird.

www.myspace.com/alexniggemann
www.myspace.com/superloungedjs

#5 benztownpatze

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Posted 21.April.2010 - 15:49

Samstag, 24. April 2010
Nôze (Circus Company / Get Physical / Paris)
Raphael Dinscoy (Kaufe Musik / Fassade Rec / Gemini Rec)
Romy S., Stuttgart, Beginn: 23:00 Uhr

Nach dOP präsentiert die Romy - wer auch sonst - den nächsten New-School-French-Shit der Stunde. Kurze Leistungsschau gefällig? Co-Founder des gefeierten Labels Circus Company, Remixer für Franz Ferdinand, dem Briten Riva Starr zum aktuellen Balkan-Techno-Clubstepper „I was drunk“ verholfen, geliebt von der Presse und Publikum zu gleich, von der De-Bug schon zu einem der weltbesten Live-Acts gekürt – meine Damen und Herren, Vorhang auf, Tanzstange an, PA laut für Nôze!

Hinter Nôze verbergen sich Nicolas Sfintescu alias DJ Freak und Ezechiel Pailhes, die sich in Paris nicht im Club, nicht in einer WG, nicht auf einer Privatparty und schon gar nicht im Swingerclub kennengelernt haben, nein Ezechiel ehelichte Nicolas Schwester. Nôze sind also Schwager und Schwager.

Allein bei der familiären Verbindung sollte es nicht lange bleiben: Beide haben denselben musikalischen Geschmack bei, das kommt ihrer Musik nur zu Gute, unterschiedlichen Backgrounds. Ezechiel ist bis dato professioneller Pianist, macht außerdem Filmmusik und Jazz, Nicolas mit HipHop-Roots ist Produzent und Mitbegründer des Labels Circus Company, das gerade in diesen Tagen für seine „abenteuerliche Housemusik“ (De-Bug) kräftig gefeiert wird.

Abenteuerlich ist auch die Musik von Nôze, wie man schon auf dem Debütalbum „Craft Sounds and Voices“ hören konnte, dass vom Fleck weg begeistert in der Szene aufgenommen wurde. Denn beide, das hat man wiederum gemeinsam, mögen Improvisationen und Free Jazz und das spiegelt sich auch deutlich in ihren Produktionen wieder. Gerne laden sie auch verschiedene Musiker ins Studio ein, um deren Instrumente Nôze die Arrangements bauen. Dabei soll der Spass an vorderster Stelle stehen. "Wir nehmen uns nicht sehr ernst, blödeln beim Musikmachen rum", sagte Ezechiel einmal in einem Interview.

Nôze präparieren für ihren minimalen House-Sound die Seiten ihres Klaviers mit Kieselsteinen oder Schrauben, basteln perkussive Rhythmik dazu, erzeugt von Rasseln oder einer Registrierkasse, on Top kommt noch der markante, knarzige wie versoffen klingende Gesang. In dieser Manier entstehen zwei weitere Alben und mit „Songs On The Rocks“ auf Get Physical schafft das exzentrische Duo den europaweiten Durchbruch. Denn mit diesem Werk gehen sie auch etwas weg vom stringenten Minimal-Techno und erobern mit melodischeren Songs ein breiteres Publikum.

Exzentrisch ist das richtige Stichwort für ihre Bühneshow: Live bieten Nôze, bewaffnet mit Unmengen von Equipment und echten Instrumenten, nämlich nicht weniger als Rock´n´Roll in seiner reinsten Form. Will heißen: Alkoholexzesse, Live-Strips, Oben-Ohne-Performances und irgendwie herausgebrüllte Textzeilen. Klingt nach Deichkind französischer Art und einer sauguten Party im Romy S.!

http://www.myspace.com/nozecircus





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