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(Fox) Love Life - Liebe trifft Leben


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#1 Alex

Alex

    .: Stuttgart-Freunde-Team :.

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Posted 19.September.2011 - 20:49

Bitte bewertet / diskutiert den Film - Danke :)

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Viele Grüsse aus Stuttgart,
Alex


..:: Schau doch auch mal bei Chilled.FM (http://www.chilledfm.de) vorbei Posted Image ::..
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#2 Haemmi

Haemmi

    Anfänger

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Posted 20.September.2011 - 08:13

Wenn sich dieser Film am Anfang etwas mehr beeilt hätte, wären auch mehr als 6 Punkte drin gewesen. Ansonsten ein guter Film, der ein schwieriges Thema gelungen aufbereitet, ohne dabei wirklich übertrieben zu wirken.

#3 TomDyja

TomDyja

    Gesperrter Benutzer

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Posted 20.September.2011 - 09:38

Wieder so eine Sneak die ich irgendwie nicht so ganz kapiere. Also mir ist schon klar, dass manche europäische irgendwie seltsam sind, aber so seltsam? Naja, schieben wir es einfach auf die Romanvorlage. Ich fass mal eben die Story zusammen:

Werbefachmann spielt Kicker, trifft seine Werbefachfrautraumfrau. Beide heiraten und bekommen eine Tochter namens Luna.
Wir finden heraus, dass der Eheman ein notorischer Fremdgeher ist. Nach einer kurzen Wurfschlacht mit Porzellan und Erdbeertorte findet es seine Frau gar nicht mehr so schlimm, sondern sieht es einfach als Manko á la Fingernägelkauen an. Heile seltsame Welt wenn, ja wenn jetzt nicht der böse Brustkrebs wäre der die Ehefrau heimsucht. Irgendwie stehen beide gemeinsam den ersten Kampf gegen den Krebs durch. Kind zur Schule, Frau zur Chemo begleiten, Frau am Abend mit anderer Frau betrügen. Doch jetzt kommts, der Krebs kommt zurück, Frau findet fremdgehen nun doof und will sich scheiden lassen. Irgendwo in der Karibik macht er dann doch nochmal einen zweiten Heiratsantrag und sie einigen sich, dass sie die letzten Wochen und Tage gemeinsam ohne Fremgehen geniessen...anstatt Fremgehen heisst es jetzt also die allmorgendliche, allmittagliche, allabendliche und allnächtliche Chemokrebskotze der Frau aufzuwischen und eben nicht fremdzugehen. Das hebt ne Woche und dann wird wieder weiter fremdgegangen. Die Frau findets weiterhin doof, die Tochter auch, der Mann eigentlich auch, er machts aber trotzdem, danach kommt er reumütig zurück. Die Frau findets toll, die Tochter auch und nun hat sie aber keine Lust mehr gegen den Krebs zu kämpfen, also muss der Arzt aus dem Bekanntenkreis vorbeikommen und Sterbehilfe leisten. Er mixt ihr nen Cocktail, sie trinkt, Herz steht still, er will sie für tot erklären, sie wacht wieder auf...also injiziert er ihr noch ein bisserl was, sie stirbt nun wirklich, Mann geht raus zu Family und Freunden und ruft die Fremdgehfrau an um sie zur Beerdigung einzuladen. Film aus.

Klingt seltsam, ist seltsam!

Die Sneak in den Innenstadtkinos in Stuttgart hat eine Tradition im Vorfeld immer Geschenke zu verteilen (Wickie Kondome, Up Becher, Wick Bonbons, Hangover Chips), vielleicht kann man das Sortiment auf Krebsdramakotzbeutel und Trändendrüsentaschentücher erweitern? ;)

3 von 10 tiefergelegten Venen
Fantasy-Fan? www.ringcon.de

Mein Filmblog

#4 Eric

Eric

    ..:: Stuttgart-Freund ::..

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Posted 21.September.2011 - 06:20

Also wenn dieser Film auf einem Bestseller basiert, frage ich mich, woher der Erfolg dieses Buches kommt und wer die Zielgruppe ist. Frauen als Zielgruppe scheiden ja mehr oder weniger aus, da sich die Hauptdarstellerin mehr als dämlich verhält und ihren ständig fremdgehenden Typen nicht in die Schranken weist. Trotz ihrer Krankheit vögelt er sich durch die Gegend, ohne sich vielleicht zu besinnen und sich um seine Tochter zu kümmern. Das transportierte Frauenbild ist auch mehr als seltsam. Im Film werden alle anderen Frauen als willige Schlampen dargestellt, die sich unserem Hauptdarsteller an den Hals bzw an die Hose werfen. Auch wenn er die Frauen wie Scheiße behandelt, ziehen sie sich jedesmal wieder aus, wenn er mit dem Finger schnippst.

Ich hatte bei dem Film manchmal das Gefühl, daß die Filmcrew einfach mal bißchen Urlaub machen wollte und sich darum ein paar nette Drehorte ausgesucht hat: Malediven, Los Angeles,... Anders wären diese Szenen nicht zu erklären, denn sie hatten für die eigentliche Story keinen Belang und hätten auch anders erzählt werden können. Aber solche unnötige Szenen gab es nicht nur diese: Gefühlte zwanzig mal sehen wir ihn im Auto herumfahren, das Auto von der Seite aufgenommen. Der Film war stellenweise einfach nur ärgerlich. Von dem schlechten Casting der Kinderdarstellerin will ich jetzt mal gar nicht anfangen.

Das was "Haemmi" schreibt "Wenn sich dieser Film am Anfang etwas mehr beeilt hätte" kann ich nicht ganz nachvollziehen. Gerade am Anfang, stolpert der Film in die Story hinein. Wir sehen die Hauptfiguren in kurzen Zusammenschnitten und Zeitsprüngen und es bleibt keine Zeit für die Zuschauer eine Bindung aufzubauen. Und so blieben die Figuren auch über den ganzen Film unnahbar und farblos. Der Typ ist ein Arschloch, die Frau ist strunzdoof und auch dass ihr furchtbare Sachen passieren, kann nicht bewirken, daß wir mit ihr mitfühlen.

Die völlig unnötige Wackelkamera, die sich durch den Film wie ein roter Faden gezogen hat, steht sinnbildlich für diesen unnötigen Film.

Positiv kann man hervorheben, daß der Film eigentlich mehrere wichtige Themen erzählen wollte. Leider verzettelt sich der Film in der Vielzahl der angeschnittenen Probleme und in der schlechten Art, wie diese erzählt wurden.

Fazit: Mängel in der Geschichte, der Erzählweise, des Drehs überlagern leider das wichtige Thema. Heraus kommt...nix sehenswertes.
5 / 10 Leinwänden

Edited by Eric, 21.September.2011 - 06:23.

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#5 Crash_01

Crash_01

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Posted 23.September.2011 - 10:28

Ich kann mich den anderen Beiträgen nur anschließen.
Die Ambition war da, eines der schwierigsten Themen dieser Zeit  zu erzählen (Diagnose Krebs und der Umgang der Betroffenen, aber auch deren engsten Angehörigen), was leider viel zu oft untergeht, da man sich nicht mit den Charakteren verbunden fühlt.
Mr. & Mrs. Mega-Erfolgreich (eigentlich typisch Hollywood-like) müssen eine schwere Lebenskrise meistern. Aber man nimmt den Figuren leider niemals ab, dass das auch im wahren Leben so funktioniert hätte. Eine stinknormale Mittelstandsfamilie hätte hier besser gewirkt.

Aufgrund der faden Charakterbeschreibungen und der Oberflächlichkeit über den gesamten Film hinweg gibt es nur 3 von 10 Kotztüten

Edited by Crash_01, 23.September.2011 - 10:29.




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