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(Walt Disney) Real Steel
#1
Posted 31.Oktober.2011 - 23:58
Viele Grüsse aus Stuttgart,
Alex
..:: Schau doch auch mal bei Chilled.FM (http://www.chilledfm.de) vorbei
::..

#3
Posted 01.November.2011 - 12:49
Naja, in der Sneak kann man es sich ja fast (Wahlmöglichkeit Metropol A oder B ) nicht aussuchen, was man zu sehen bekommt. Und so bekam ich statt dem erwarteten, erhofften, erwünschten, getippten "30 Minutes or less" (vom Regisseur von ZOMBIELAND) diesen SciFi-Action-Dramedy Streifen zu sehen. Die ersten Minuten des Films erinnerten an B-Movies. Es ging nicht voran, White-Trash-Held der nichts auf die Reihe bekommt und durchs Land für irgendwelche Kämpfe tingelt und überall Schulden macht / hat. Das haben wir so ähnlich in Dolph Lundgren / Jean Claude van Damme / Chuck Norris (Jehova) Filmen schon besser gesehen. Bloß dass in diesen Filmen unsere Hauptdarsteller die Mütze voll bekommen und nicht ein Roboter. Der erste Lichtblick des Films kam relativ schnell in Form von Evangeline Lilly (LOST).
Obwohl es ein SciFi Film ist, schaffte es der Regisseur, daß das Setting "ganz normal" rüberkommt. Es gibt keine abgefahrenen unrealistischen Zukunftssachen, außer ein paar Computern, dem neuen iPhone 8s und eben diesen Kampfrobotern. Es wirkte alles so, als könnte es wirklich ein paar Jahre in der Zukunft stattfinden. Auch die Nutzung der erneuerbaren Energien ist fast in jeder Einstellung zu sehen - dafür mein Lob ;-) Und gleichzeitig sah man keine rauchenden Schornsteine, wie in manchen Zukunftsvisionen alá BLADE RUNNER, TERRA NOVA usw. In dem Film war gerade so viel SciFi enthalten um es glaubwürdig und nicht abgefahren wirken zu lassen.
Das zentrale Thema sind allerdings die Vater-Sohn, Vater-Freundin Geschichten und die Entwicklung des Vaters vom Einzelgänger, der auf niemanden hören will und selbst schon ein halber Roboter ist, hin zum Vater, der sich um seinen Sohn kümmert. Hier merkt man deutlich den Einfluß von Spielberg, der an der Produktion beteiligt war - und das ist gut so. Seit langer Zeit hat es dieser Film mal wieder geschafft, einen Roboter menschlich wirken zu lassen und zuzulassen, daß der Zuschauer mit ihm mitfühlt. Das war zuletzt bei "Nummer 5 lebt" so intensiv (TERMINATOR will ich jetzt mal außen vor lassen - aus Gründen ;-) ) Obwohl Hugh Jackman auf jedem Filmposter zu sehen ist, ist die eigentliche tragende Figur des Films sein Sohn, gespielt von Dakota Goyo. Und er spielt seine Rolle erschreckend gut - Und das sage ich, der mit Kinderdarstellern im Normalfall nicht viel anfangen kann.
Fazit: Gelungener SciFi-Actionkracher für die ganze Familie und für das Kind das in jedem Erwachsenen noch steckt
9 / 10 Hamburger
PS: Wer entdeckt Steven Gätjen mit seinem PRO7 Mikrofon? Ich hab sehr gefeiert bei der Szene.
Edited by Eric, 01.November.2011 - 12:53.
#5
Posted 02.November.2011 - 07:58
Irgendwann in den 70er Jahren der vergangenen Jahrhunderts gab es in einer Stadt in den heiligen Gefilden der Vereinigten Staaten von Amerika einen kleinen italienisch abstammenden Boxer mit dem ach so klangvollen Namen Rocky Balboa. Sein Weg führte in 6 Filmen von ganzen unten nach ganz oben nur um wieder in den Abgrund zu kommen. Die wichtigste Lehre aus solchen Filmen ist weder das Gewinnen noch das Verlieren sondern das immer wieder Aufstehen.
Ein paar Jahrzehnte in einer fiktiven Zukunft boxen Boxer nicht mehr mit ihren eigenen Händen sondern mit Robotern. Die Guten und Erfolgreichen boxen gegen andere Roboter und die gefallenen altersschwachen Robbie-Besitzer lassen ihren Schrott gegen Stiere antreten und kämpfen sich so langsam nach oben und retten sich so, wie schon beim italienischen Hengst, ihre Familie und holen sich indirekt auch ihre Fans dazu.
Wie Christian richtig bemerkt hatte, wäre REAL STEEL keine Steven Spielberg Produktion wenn nicht ein kleiner unschuldig wirkender Bub der insgeheime (naja, diesesmal dann doch eher offensichtliche) Held des Films wäre.
Die Männer freuen sich auf ein paar heisse Fantasien mit LOST-Schnuckel Evangeline Lilly und das Weibsvolk wird beim Anschmachten von Hugh Jackman sicherlich auch nicht gesteinigt. Sprich: Wir haben hier einen Film für die ganze Familie mit Robotern, Babes, verwegenen Männern und jeder Menge Action und Humor.
Dieser Film macht einen einfach glücklich und wenn man aus dem Kino rausgeht möchte man sich am liebsten mit irgendwem raufen, so just for fun und ohne sich gegenseitig Weh zu tun. Also wie damals schon bei den ersten ROCKY Filmen.
8 von 10 2000 Pfund Bullen für diesen Streifen
#6
#7
Posted 02.November.2011 - 23:15
mes, on 02.November.2011 - 08:51, said:
... aja, es war also nicht nur ein Film über boxende Roboter und Papa-Kind-Beziehung, sondern auch noch ein Wimmelfilm, in dem man einen Steven Gätjen und sein Mikrofon suchen und finden konnt.. Mensch, was für ne Kombination *gg*
Edited by Stadtküken, 02.November.2011 - 23:15.
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