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Alex

Unknown User

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12 Stimmen

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Handlung:

Sechs Highschool-Freunde (Jacob Wysocki, Will Peltz, Moses Jacob Storm, Renee Olstead, Shelley Hennig und Courtney Halverson) skypen miteinander, sehen sich also ausschließlich über ihre Bildschirme. Genau ein Jahr zuvor beging ihre Mitschülerin Laura Barns (Heather Sossaman) Selbstmord. Wenige Tage vor ihrem Suizid hatte jemand ein Video im Internet gepostet, das Laura in peinlicher Situation nach einer Party zeigte. Hämische Kommentare im Netz hatten nicht lange auf sich warten lassen. Jetzt, im Chat der sechs Freunde, klinkt sich ein Nutzer namens billie227 ein, den niemand aus der Clique kennt. Er will wissen, wer damals das demütigende Video von Laura ins Internet gestellt hat – andernfalls gibt es Tote. Zunächst halten die Freunde das Ganze für einen schlechten Scherz, doch dann fängt der Unbekannte an, seine Drohungen in die Tat umzusetzen...

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HorrorCrypt.de-Rezession:
 
Der Film wurde in den Medien ziemlich gross mit verschiedenen Plakaten, Teasern und Trailern angekündigt, ohne jedoch viel zu verraten. Sah alles recht spannend aus, doch der erste Schock: Ein Horrorfilm mit einer Altersfreigabe ab 12 ? Oh Oh...

Doch fangen wir von vorne an: Der Film ist stylisch wirklich gut in Szene gesetzt - das beginnt schon mit Bildstörungen beim Universal-Logo. Der Film spielt sich eigentlich nur auf dem Monitor der Hauptdarstellerin ab, die dort über Skype (siehe Anmerkungen "Ein Wort zur IT" unten) mit ihren Freunden chattet, bis ein unbekannter Benutzer - ebene der "Unknown User" den Chat betritt und die Freunde mit unschönen Details aus ihren Leben konfrontiert und später auch noch mit Spielchen anfängt, bei denen es dann um "Leben und Tod" geht. Das klingt alles ganz nett, ist aber definitiv für ein Mainstreampublikum im jüngeren Alter gedacht, das merkt man alleine schon an eingesetzten Programmen und Webseiten. Leider geht das zu Lasten der Grundzutaten für den als "Horrorfilm" angekündigten Film, denn es fehlen vernünftige Schockeffekte, Splattereffekte verbieten sich alleine schon durch die Jugendfreigabe und die Spannungskurve ist bei 0 - für den ambitionierten Horrorfreak wird also eigentlich nichts geboten, den ein paar hippelige Teenies und ein paar Bildstörungen machen noch keinen Horrorfilm aus :) Ist der Film nun schlecht: Zugegen, wenn man sich darüber im Klaren ist, eben KEINEN Horrorfilm zu schauen, macht er irgendwie Spass... Die Machart ist recht frisch, die ständigen Wechsel der Programme sind gut in Szene gesetzt und die Handlung... Naja... amüsant, was auch den ziemlich dämlich agierenden Teenies zu verdanken ist (Dämliche Teenies? Na, da haben wir ja doch noch einen typischen Bestandteil von Horrorfilmen gefunden :) )

Ein Wort zur IT:
Hier hat Universal wirklich ganze (und zynische) Arbeit geleistet - wird offensichtlich Applehardware und -Betriebssystem eingesetzt, so wird im Film deutlich und untypischer Weise gezeigt, wie Softwarerivalen eingesetzt werden - so wird nicht Apple's Safari oder iTunes eingesetzt sondern Google's Chrome und Spotify - nur iMessage hat es noch in den Film geschafft. Sehr untypisch für Productplacement, aber dafür amüsant. Auch der Einsatz von Facebook und die abgelegten Webseiten in der Favoritenleiste runden das Gesamtbild ab. Auch der eingesetzte "Virenscanner" zeigt: Der Film nimmt sich selber nicht sonderlich ernst und wirkt deshalb auch in dem Bereich nicht lächerlich, sondern amüsiert.

Bewertung:
Film: 7,0 von 10 - Lustiger und kurzweiliger Teeniestreifen, dem man - wenn man ihn aus Horrorsicht bewerten würde - einige Punkte abziehen müsste. Trotzdem kurzweilig.

Getestetes Medium: Film (Kino / Sneakpreview)

( Originalreview geschrieben auf horrorcrypt.de )

bearbeitet von Alex

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Ich fand den Film ein gutes technisches Experiment. Toll auch mit wie viel Liebe zum Detail die Übersetzung der Oberfläche betrieben wurde. Schade, dass die Handlung selbst langweilig und die Schockeffekte banal sind. In eine der Thriller-, Horror-, Komödienschubladen passt der Filme nicht.

Bei IMDb Trivia findet man übrigens viele Details zum Film: Der ganze Film wurde in einem Take gedreht (also bis auf die Youtube-Videos). Alle Webseiten, Facebook, Accounts und Youtube-Videos sind teilweise sogar noch abrufbar (natürlich nur im englischen Original) https://www.youtube.com/watch?v=6bFvOWHR8Ck und https://www.youtube.com/watch?v=lv__1JLJqx0

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